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Bücher Kakteen:

 

Michael Kießling Josef Pöschl, Tephrocactus und andere Feigenkakteen, Eigenverlag Michael Kießling, Schnaitsee, 2000, 319 Seiten

 

 

Persönliche Wertung:

Ein sehr schönes Buch, dass mich noch mehr zu den Opuntien brachte. Hier werden diese Pflanzen in sehr schönen Bildern vorgestellt. Dazu kommen Angaben zur Heimat und Bemerkungen zur Pflege bei uns. Als Besonderheit ist das Werk zweisprachig in Deutsch und Englisch aufgebaut.

 

W. Rischer und W. Trocha, Die Echinocereus scheeri - Gruppe, Arbeitsgruppe Echinocereus der Deutschen Kakteengesellschaft e. V., 1999, 105 Seiten

 

 

Persönliche Wertung:

Informationen zu einer Gruppe von Pflanzen der Gattung Echinocereus.

 

Werner Reppenhagen, Die Gattung MAMMILLARIA, Monographie, Band 1, Druckerei Steinhart GmbH, D-7820 Titisee-Neustadt, 1991, 363 Seiten

 

 

Persönliche Wertung:

Nach einer Einführung stellt der Autor sein System in dem er die Pflanzen der Gattung Mammillaria einordnet vor. Der größte Teil des Buches liegt dann aber auf der Vorstellung der einzelnen Arten dieser schier übergroßen Gattung. Dazu gibt es Abbildungen der Pflanzen, Synonyme, die Erstbeschreibung und Angaben zur Pflanze und ihrem Standort.

 

Werner Reppenhagen, Die Gattung MAMMILLARIA, Monographie, Band 2, Druckerei Steinhart GmbH, D-7820 Titisee-Neustadt, 1992, 448 Seiten

 

 

Persönliche Wertung:

Zusammen mit dem Band 1 stellt der inzwischen leider verstorbene Autor die verschiedenen Arten der großen Gattung Mammillaria vor. Das inzwischen Teile der hier vorgegebenen Nomenklatur wieder geändert wurden, muß man einfach so akzeptieren. Zusammen zwei wunderbare Bücher für Jeden der sich mit diesen Kakteen beschäftigt.

 

Rod & Ken Preston-Mafham, Kakteen Atlas, Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart, 1992, 224 Seiten

ISBN 3-8001-6480-9

 

Persönliche Wertung:

1094 Kugelkakteen in Farbe. Ein schönes Nachschlag Werk, auch wenn man den Bergriff Kugelkaktus hierbei nicht überstrapazieren darf. Alphabetisch geordnet werden hier von Acanthocalycium spiniflorum bis Weingartia westii die einzelnen Pflanzen mit kurzen zusätzlichen Angaben vorgestellt.

 

 

Fritz Köhlein, Freilandsukkulenten, 2. überarbeitete Auflage, Verlag Eugen Ulmer, 1984, 287 Seiten

ISBN 3-8001-6161-3

 

Persönliche Wertung:

Ein "gärtnerisch-botanisches Handbuch", dass mir zum ersten Mal einen kleinen Einblick in die Möglichkeiten gab, Kakteen und sukkulente Pflanzen im Freiland zu halten. Auch heute immer noch empfehlenswert.

 

Friedrich Ritter, Kakteen in Südamerika, Band 2, Peru, Friedrich Ritter Selbstverlag, D-3509 Spangenberg, 1981, 464 Seiten

 

 

Persönliche Wertung:

Der vierte Teil befasst sich mit den peruanischen Kakteen. Seit 1979 wohnte Ritter wieder in Deutschland und wurde hier von Kakteenfreunden dazu gebracht seine Feldforschung zu publizieren, was wie er selbst schreibt eine fast unmögliche Arbeit darstellte. Der letzte Band beinhaltet ein Verzeichnis der FR-Nummern und ein Gesamt-Kakteennamenverzeichnis. Jeder Band hat ein eigenes Kakteennamenverzeichnis, ein Personen- und ein Sachverzeichnis. Da das Konstante an der Nomenklatur die Veränderung ist, können viele von Ritter`s Denkweisen heute nur schwer nachvollzogen werden. Ein Blick in die vier Bände lohnt sich aber auch heute noch.

 

Friedrich Ritter, Kakteen in Südamerika, Band 3, Chile, Friedrich Ritter Selbstverlag, D-3509 Spangenberg, 1980, 382 Seiten

 

 

Persönliche Wertung:

Kakteen aus Chile werden hier vorgestellt. 1972 ist Ritter von Chile nach Paraguay umgezogen und gab das bis dahin schon sehr umfangreich gewordene Herbarmaterial an das "Museo Nacional de Historia Natural" in Santiago de Chile. Band 3 enthält wie alle anderen Bände ein umfangreichen Bildteil der hauptsächlich in s/w gedruckt wurde.

 

Friedrich Ritter, Kakteen in Südamerika, Band 2, Argentinien / Bolivien, Friedrich Ritter Selbstverlag, D-3509 Spangenberg, 1980, 482 Seiten

 

 

Persönliche Wertung:

Band 2 beschäftigt sich mit den Kakteen aus Argentinien und Bolivien. Ritter hat im Laufe seiner Feldforschung nach eigenen Angaben 74 Hefte mit ca. 5500 Seiten Feldnotizen verfasst. Dabei ist er zusätzlich auf seinen Reisen damit beschäftigt Kakteen für den Verkauf zu sammeln um so seine Forschungen überhaupt bezahlen zu können. Einen Großteil seiner Zeit verbrachte er damit zu den verschiedenen Kakteen zu gelangen und böse Zungen sagen ihm nach schon einmal einen Kaktus vom fahrenden Auto aus registriert zu haben.

 

Friedrich Ritter, Kakteen in Südamerika, Band 1, Brasilien / Uruguay / Paraguay, Friedrich Ritter Selbstverlag, D-3509 Spangenberg, 1979, 374 Seiten

 

 

Persönliche Wertung:

Der erste Band des Werkes von Friedrich Ritter, der hier die Ergebnisse seiner 20 jährigen Feldforschung vorlegt. Im Vorwort berichtet Ritter (1898-1989) wie er ab Ende 1952 zum Sammeln von Kakteen nach Südamerika ging. Zudem waren die Verarbeiter der Erkenntnisse seiner Reise nach Mexiko, (Bödicker, Weingart und Berger) inzwischen gestorben. Daher entschloß er sich im Laufe der Zeit seine gefundenen Pflanzen selbst zu beschreiben.

 

Werner Rauh, Kakteen an ihren Standorten, 1. Auflage 1979, Verlag Paul Parey, Berlin und Hamburg, 232 Seiten

ISBN 3-489-51924-8

 

Persönliche Wertung:

Neben allgemeinen Dingen wie Morphologie, Wuchsformen, Blüten, Früchten und Samen werden auf 14 Seiten die Standorte der Kakteen behandelt. Der größte Teil beschäftigt sich mit den wichtigsten Kakteengattungen in alphabetischer Reihenfolge. Gerade die Nomenklatur wird in vielen Fällen heute nicht mehr stimmen. Die Bebilderung erfolgte größtenteil in sw/ws was bei Pflanzen nicht besonders förderlich ist.

 

Werner Rauh, Schöne Kakteen und andere Sukkulenten, 1967, Universitätsverlag GmbH, Heidelberg, 221 Seiten

ISBN ?

 

Persönliche Wertung:

Ein kleines Buch, nicht ganz so alt wie ich selbst, dass schon fast durchgehend farbig bebildert ist. Neben Kakteen werden im Artenteil auch viele sukkulente Pflanzen vorgestellt.

 

 

© Kaktusfisch ; letzte Änderung 26.06.2008