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Einleitung:

 

Da ich bisher noch nicht in den Herkunftsländern der im folgenden behandelten Pflanzen war, bezieht sich alles was im Folgenden in Wort und Bild erscheint, auf die Erfahrungen die ich hier im klimatisch nicht unbedingt idealen Nordhessen gesammelt habe. Unter anderen Bedingungen können selbstverständlich andere Ergebnisse erzielt werden.

Wann es bei mir mit den Stacheldingern angefangen hat, kann ich heute nicht mehr mit völliger Gewissheit sagen. Ich nehme an, dass der erste Kaktus mal wie aus heiterem Himmel auf unserem Fensterbrett stand. Im Gegensatz zu vielen Leuten, die ich in zwischen kennengelernt habe kann ich nicht mehr sagen welcher bei mir der erste Kaktus war. Egal woher, irgendwann interessierte mich diese Pflanzen so sehr, dass ich anfing mir über Kakteen "was zu Lesen" zu besorgen. Das war etwa 1990 und noch ein bisschen schwieriger als Heute. Internet kannte ich zum damaligen Zeitpunkt noch nicht und so dauerte es eine Weile bis ich etwas gefunden habe. Zur DKG (Deutsche Kakteen Gesellschaft) kam ich durch einen Werbezettel, den ich mal in einem Buch fand. Bis zum heutigen Situation war es aber noch ein langer Weg.

Die Kakteen sind in der Zwischenzeit natürlich zahlreicher geworden. In der Anfangszeit wurde alles zusammengesammelt was Dornen hatte. Erst später bildeten sich die Mammilarien als Schwerpunkt heraus. Auch heute stehen in meinem Gewächshaus noch einige dieser Pflanzen, wenn auch lange nicht mehr so viele verschiedene wie noch vor ein paar Jahren.

 

Opuntia phaeacantha, ganzjährig im Freien kultiviert

 

Die Opuntien waren es für mich lange Zeit nicht Wert nach Hause getragen zu werden. Wenn man nur auf das recht begrenzte Angebot in unseren Bau- und Gartenmärkten zurückgreifen kann ist das sicher auch verständlich.

Die ersten Opuntien die "anders" waren als die, die ich bisher kannte, bestellte ich mir bei UHLIG-KAKTEEN. Die nächsten Pflanzen kamen dann von ATOMIC PLANT NURSERY, MICHAEL KIESSLING, KAKTEEN HAAGE u.a. Mittlerweile spezialisierte ich mich immer mehr auf die sogenannten Zwergopuntien. Nun sind diese "Zwerge" zwar kleiner als die meißten Opuntien, da sie aber bei entsprechender Pflege recht wüchsig sind benötigen sie doch eine ganze Menge Platz. Aus diesem Grund zogen dann auch immer mehr der sogenannten "Winterharten" Opuntien aus Nordamerika bei mir ein. Ein Vorteil dieser Pflanzen war die für mich einfachere Überwinterung im kalten, ungeheizten Gewächshaus oder sogar ganz im Freien.

 

 

©2008 Kaktusfisch ; letzte Änderung 30.06.2008