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Nützliches:

 

Neben den Terrarien und deren Einrichtung sind es oft, die mehr oder weniger kleinen, unscheinbaren Dinge die einen, hat man sie nicht zum richtigen Zeitpunkt zur Hand, schier in den Wahnsinn treiben können. So bin ich schon sehr verzweifelt wenn mir beim Aufbinden einer neuen Bromelie der Zwirnsfaden abhanden gekommen ist.

Nun besteht immer die Möglichkeit, dass ein anderes Familienmitglied die, für mich sehr wichtigen, Sachen ebenfalls gerade braucht. Erschwerend kommt hinzu, dass die meißten nützlichen Sachen von mir doch schon irgendwie zweckentfremdet eingesetzt werden. Für einen besseren Überblick was sich so im Laufe der Zeit alles für wichtige Dinge in einem Froschraum ansammeln, will ich hier eine Liste machen die sicher immer mal wieder erweitert wird.

 

Blähtonkugeln
Diese kleinen Kugeln von ca. 0,5 - 1,0 cm nehme ich zum Auffüllen meiner Wassergräben. Hier hatte ich gleich zu Beginn meiner Züchterkarriere einen ertrunkenen Imitator zu beklagen. Sieht nach Meinung eines Freundes nicht besonders schön aus, aber - sicher ist sicher.

 

Bürste
Ich reinige meine Fliegenbehälter. Das ist zwar eine nicht unbedingt sehr appetitliche Arbeit und bestimmt nichts für Leute mit schwachem Magen. Aber ich will nicht jedesmal die alten Becher wegwerfen und Neue nehmen. Dazu habe ich eine Bürste mit Stiel, damit ich im Becher an alle dreckigen Stellen heran komme.

 

Dosen
Vielseitig nutzbar sind Dosen aus Kunststoff aus dem Lebensmittelhandel. Hier sind es Behälter für Kartoffelsalat in die ich z.B. Springschwänze und Ofenfischchen hinein schüttel. Besonders Ofenfischchen brauchen steile Wände damit sie nicht wieder heraus klettern.

 

Eierkarton
Gut stapelbar sind die Unterteile der handelsüblichen Eierkartons. Dazwischen fühlen sich die Ofenfischchen besonders wohl, man kann hier Watte einbringen und in die oberen Vertiefungen kommt das trockene Futter für diese Futtertiere.

 

Eisbecher
Kleine quadratische Eisbecher aus dem ALDI eignen sich hervorragend dazu Jungtiere aus einem Terrarium zu fangen. Dabei wird der Becher vor dem Frosch plaziert und dieser dann mit einem Stocherstäbchen vorsichtig hineinbugsiert. Die meißten Jungtiere bekomme ich mit dieser Methode heraus.

 

Erlenzäpfchen
Eine Komponente meines Quappentee-Konzentrat sind die Zapfen der Schwarzerle. Im Spätherbst gesammelt halten sie sich, trocken gelagert, sehr lange. Senkt den ph-Wert im Quappentee.

 

Essig
Mit einer Essig / Wasser Mischung (ca. 1:3) werden austrocknende Drosophila Ansätze nachgefeuchtet. Neben seinem Einsatz bei der Drosophila Produktion kommt der Essig hauptsächlich beim Reinigen der Scheiben zum Einsatz. So bekommt man relativ leicht hartnäckige Verschmutzungen herunter.

 

Filmdose
Das Non Plus Ultra bei der Froschzucht schlechthin. Es ist schon verblüffend zu sehen, wie sich selbst größere Frösche in diese Röhrchen zwängen. Da frage ich mich schon, wie die Tiere in der Natur ohne die Dosen zurecht kommen. Mit Löchern im Deckel auch als Hefe-Streuer zu gebrauchen.

 

Fischfutter
Nicht nur zum Fische füttern geeignet. Flockenfutter von guter Qualität für die Ernährung der Quappen, altes Futter reicht immer noch zur Fütterung von Ofenfischchen und Asseln.

 

Gaze
Für die unterschiedlichsten Anwendungen nötig. Gaze bekommt man u. a. aus Einweg-Arbeitskitteln, Schmutzgittern aus dem Baumarkt oder Spritzschutzabdeckungen für Pfannen. Die 0,5 mm Variante findet man im Terraristikzubehör diverser Anbieter.

 

Grillendose
In diesen quadratischen Dosen der Maße 12x12x6 cm werden üblicherweise im Handel Grillen, Heimchen oder Heuschrecken angeboten. Ich benutze sie zur Zucht meiner Bohnenkäfer. Sind die Lüftungslöcher an den Seiten können die Dosen platzsparend übereinander gestapelt werden.

 

hohe Kunststoffdose
Diese ca. 15 cm hohen, durchsichtigen Dosen benutze ich zum Fangen scheuer Frösche. Einige bestäubte Fliegen hinein und die Frösche können kaum wiederstehen. Aber doof sind sie nicht, es klappt meist nicht mehrmals hinter einander.

 

Klebeband
Einfaches Maler-Klebeband kann man sehr gut zur Etikettierung der verschiedensten Dinge einsetzen. So beschrifte ich meine Drosophila und Bohnenkäfer Zuchtbehälter mit dem jeweiligen Ansetzdatum. Ist das Klebeschild vollgeschrieben - abreissen, neues drauf und weiter geht es.

 

Küchenpapier
Vielseitig einsetzbar. Zum Reinigen der Scheiben, als Kletterhilfe im Drosophilaansatz oder als Wasserspeicher und Futterträger bei der Bohnenkäferzucht.

 

 

Laub
Wohl dem, der im Spätherbst mit dem Hobby der Froschhaltung beginnt. So ist ein Sammeln von trockenen Laubblättern kein Problem. Zudem dienen solche Spaziergänge zum Erhalt des Familienfriedens. Das Laub wird zum teilweisen Abdecken des Bodens benötigt. Auch brauchbar als Langzeitfutter für Asseln.

 

Löffel
Ein genau in die Filmdose passender Plastiklöffel erleichtert das Herauslösen von fester haftenden Gelegen ungemein. Auch größere Quappen kann man mit Hilfe dieses Löffels und ein wenig Geschick, gut in die Aufzucht Becher umsetzen.

 

Messer
Ein oder zwei ausgemusterte aber noch scharfe Messer wird man immer mal wieder nötig haben. Paprika, Kartoffeln, Presskork aber zur Not auch mal ein Loch in einen Eimerdeckel, alles kann man damit schneiden.

 

Papprollen
Im Innern des gewöhnlichen deutschen Klopapiers versteckt, nehme ich diese Rollen, senkrecht stehend, im Ofenfischchen Behälter zum Herausnehmen der Tierchen. Auf den Rollen haftet relativ wenig Kot und Dreck und das Abklopfen in eine passende Dose ist recht einfach.

 

Petrischalen
Zur Entwicklung vom Ei zur Kaulquappe kommen die Gelege in diese abdeckbaren Plastikschalen aus dem Laborbedarf. Auch unter einer Kokusnuss kann der Deckel einer Petrieschale platziert werden.

 

Pinzette
Mit einer möglichst langen Pinzette kommt man auch an unmögliche Stellen heran. Egal ob im Terrarium oder im Fliegenbecher, eine Pinzette ist immer mal wieder nötig.

 

Pipette
Mit einer Pipette aus dem Laborbedarf (natürlich unbenutzt - also bevor sie die Labormädel in der Hand hatten) kann man sehr gezielt seine Quappen mit eingeweichtem Fischfutter füttern.

 

Presskork
Ein Einsatz als Wanddekoration ist möglich. Hauptsächlich nehme ich kleine Stücke davon aber bei der Springschwanzzucht. Auf ihnen wird die Hefe zum Füttern angeboten und hier sammeln sich die Tiere, so dass man sie gut abklopfen kann.

 

Schere
Eine alte aber noch funktionierende Schere wird immer wieder gebraucht. Laub kleiner schneiden oder Pflanzenteile im Terrarium stutzen ist ohne Schere nicht ganz so einfach.

 

Schlauch
Dieser dünne Luftschlauch aus der Aquaristik eignet sich sehr gut zum Ansaugen kleinerer Kaulquappen. So bekommt man sie schonend in ihren Aufzuchtbehälter. Größere Durchmesser nehme ich zur Verbindung der Abflüsse meiner Terrarien.

 

Spritze
In einer grossen Spritze von ca 45 ml Inhalt habe ich immer einen Vorrat meines Quappentee Konzentrats. So ist eine Dosierung ganz einfach möglich.

 

Stecknadeln
Die Nadeln mit dem kleinen bunten Köpfen werden zum Befestigen der Filmdosen benötigt. An weichen Wandverkleidungen lassen sich mit Nadeln sehr gut Rankpflanzen in die richtige Position bringen. Achtet man ein wenig auf dunkle Farben hält sich die optische Beeinträchtigung auch in Grenzen.

 

Stocherstäbchen
Wie der Name schon sagt, kann man mit diesem Stäbchen prima stochern, nach Fröschen z.B. die man so recht einfach in einen Becher treiben kann. Ursprünglich war dieser nichtrostende Stab ein Ankerdübel zur Verklinkerung von Wänden.

 

 

Stoffbeutel
Diesen Nachfolger der Plastiktüte nehme ich zum Aufbewahren meines Laubes. Kommen die Blätter im Herbst trocken in die Tüten und herrscht in dem Lagerraum keine übermäßige Luftfeuchtigkeit, sind sie hier hervorragend untergebracht.

 

Suppenbecher
Die leeren 5 Minuten Terrinebecher eignen sich durch ihre glatten Innenwände sehr gut zum Verfüttern von Ofenfischchen. Sollen sich diese Tierchen nicht im ganzen Becken verteilen, kann man die Becher kippsicher im Terrarium aufstellen. Hier bedienen sich die Frösche dann selbst .

 

Taschenlampe
Sehr oft ist sie natürlich weg wenn man sie am nötigsten braucht. Zum Ausleuchten von dunklen Stellen im Terrarium aber unerlässlich.

 

Timer
Für den wirklich effektiven Betrieb einer Beregnungsanlage reicht eine herkömmliche Zeitschaltuhr nicht aus. Der kürzeste Schaltintervall ist hier 1 Minute. In diese Lücke stoßen die Timer, die es jetzt so langsam auch zu bezahlbaren Preisen gibt.

 

Torf
Die zweite Komponente meines Quappentee-Konzentrat besteht aus einem Torf-Granulat. Dieses wird in der Aquaristik von verschiedenen Herstellern zu moderaten Preisen angeboten.

 

Trichter
Kann man immer mal gebrauchen. Zum einfacheren Einfüllen des Quappentees in Flaschen ist ein Trichter eigentlich unentbehrlich. Ein grosses Exemplar erleichtert sehr das Umfüllen der Drosophila in den Becher mit dem Vitaminpulver.

 

Verteiler
Vorn ein Schuko-Stecker, hinten zwei Steckplätze für Flachstecker. Gibt es für wenig Geld im Baumarkt und eignet sich zum Anschluß von zwei Leuchten an einer Schaltuhr. Auch als 3-fach Ausführung erhältlich.

 

Watte
Als Ablagesubstrat für die Zucht der Ofenfischchen kommt ein kleiner Wattebausch zwischen die Pappe. Hier sollen die Tierchen ihre Eier ablegen.

 

Wattepads
Von meiner Frau "ausgeliehen", passen diese runden Wattedinger ideal in die runden Verkaufsdosen aus weißem Kunststoff. Da entfällt das nervige passend Machen einer Sitzfläche aus Küchenpapier.

 

Wellpappe
Wellpappe erfüllt den gleichen Zweck bei der Ofenfischchenzucht wie Eierkartons. Wenn man sie zusammenrollt entstehen viele kleine Hohlräume in denen sich die Tierchen wohlfühlen.

 

Wurzelstücke
Kleine Wurzelstücke eignen sich sehr gut zum Aufbinden einzelner Pflanzen. Diese sind dann recht einfach im Terrarium zu plazieren und bei einem Absterben der Pflanze leicht heraus zu nehmen.

 

Zeitschaltuhr
Wird zum Schalten der Beleuchtung, der Lüftung oder der Beregnung gebraucht. Hat man nicht schon beim Bau der Anlage seine Elektrik, z.B. durch den Einsatz einer Mehrkanal Schaltuhr, auf unterschiedliche Schaltung der Steckdosen ausgerichtet, wird der Einsatz diverser Schaltuhren unumgänglich sein. Jedoch - jede Uhr nimmt sich zu ihren Betrieb auch ein wenig Strom und die Kosten steigen und steigen.

 

Zwirn
Nach vielen Versuchen bin ich dazu übergegangen alle meine Aufsitzerpflanzen mit ganz normalen Zwirnsfaden aus dem Nähkasten meiner Frau zu befestigen. Das geht schnell, ist wieder abwickelbar und man sieht einen dunklen Faden auch nicht.

 

©2008 Kaktusfisch ; letzte Änderung 22.11.2011