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Stuart M. Grant :

 

Am 11.Oktober 2007 erreichte uns die traurige Nachricht vom Tod von Stuart Grant.

Wer das Glück hatte ihn in seiner Wahlheimat Malawi besuchen zu können, erlebte einen Menschen der voller Lebenslust und Humor steckte und über Jahrzehnte das sicher nicht leichte Leben in einem armen Land in Afrika meisterte.

Für mich unvergessen sind seine Geschichten vom See, den Fischen und den Leuten in aller Welt. Da bekam ein Händler aus Hamburg schon mal "graue Fische für`n Gulli" geschickt. Das alles erzählt in einer wunderbaren Mischung aus Englisch und Deutsch, sodass selbst ich als ewiger Englischmuffel etwas mitbekam.

Die Selbstverständlichkeit mit der ich bei meinem ersten Besuch bei ihm 1997, in seinem Haus aufgenommen wurde war großartig. Die Abende, an denen wir nicht auf dem See unterwegs waren, verbrachten wir zusammen mit seiner Familie in ihrem Wohnzimmer.

Genau so unvergessen werden seine Besuche bei uns bleiben, wenn er Abends in seiner liebenswerten Art Witze zum Besten gab.

 

Aulonocara stuartgranti "Ngara"
Stuart zu Besuch bei mir im Mai 2006

 

Inschrift von Stuart an meiner Kellerwand

 

Sah man ihn in Malawi hatte man den Eindruck er gehörte genau dorthin und fühlte sich hier sehr wohl.

Auch das Leben von einigen von uns hier hat er, sicher unbewusst, mit beeinflußt. Und das durchaus nicht zum negativen.

Obwohl wir wussten, dass er nicht mehr der Jüngste war und seine gesundheitlichen Probleme mit sich herum schleppte, merken wir erst jetzt was für eine große Lücke er hinterlassen hat. Das alles nicht nur auf unser Hobby die Fische bezogen, vor allem der Mensch "Onkel Stuart" wird uns fehlen.

 

beim Witze erzählen
Sonnenbrand und kühles Green, Januar 2005

 

STUART MALCOLM MARIOT GRANT

 20 June 1937 -  11 October 2007

 

On the morning of the 11th. October 2007 at 0400 AM the great man behind the fishes from the African Rift Lake Malawi, has passed away in his home.

For more than 3 decades his work at Kambiri Point, starting with an office in a small camper in the reeds of the lake, ending with a vast company with holding capability for thousands of fish, employing over 60 people at Kambiri and several divers in as distant locations as Likoma and Chilumba.

At his facility many people has had the pleasure of his presence, anecdotes, stories and jokes. Not forgetting his ever realistic and clear state of mind.

R.I.P.

 

Family and friends.

 

©2008 Kaktusfisch ; letzte Änderung 29.11.2008